Feuerwehr Großhansdorf mit Drehleiter zu Gast

 

Aufgrund der Corona-Pandemie findet der Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Siek zur Zeit in zwei kleineren Gruppen statt. Die Gruppe 1 durfte sich im September-Dienst über ganz besonderen Besuch freuen, denn vergangenen Montag war die Feuerwehr Großhansdorf mit ihrer Drehleiter zu Gast.

 

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Großhansdorfer Gemeindewehrführer Andreas Biemann ging es in kleineren Gruppen weiter. Während sich einige mit Anbauteilen, wie z.B. der Tragenhalterung oder auch dem Wasserwerfer beschäftigten, wurde in der anderen Gruppe auf Besonderheiten bei der Aufstellung und dem Einsatz der Drehleiter eingegangen. Das Highlight gab es dann zum Schluss: Jeder durfte einmal Siek von oben betrachten und die schöne Aussicht genießen. Alles in allem ein sehr spannender und informativer Übungsdienst. 

Spatenstich für den Neubau des Feuerwehrgerätehaus Siek

 

Heute fand bei bestem Wetter der Spatentisch für das neue Feuerwehrgerätehaus und die KiTa in Siek statt. Bereits vor zehn Jahren begannen die ersten Planungen für das neue Feuerwehrgerätehaus, die sich bis Mitte 2017 hinzogen. Danach folgten unter anderem Ausschreibungen und Auftragsvergabe. Schlussendlich konnten im letzten Monat dann mit den ersten Arbeiten in der Sieker Ortsmitte begonnen werden.

 

Im Rahmen des Spatenstichs sagte Kamerad und Bürgermeister Andreas Bitzer gegenüber rtntvnews: “Wir sind froh und dankbar darüber, nach jahrelanger Planung und Standortsuche diesen herrlichen Platz auf der Wiese, mitten im Ort gefunden zu haben”. 

 

In den nächsten Wochen werden die bereits begonnenen Tiefbauarbeiten beendet, sodass Ende Juni die #Grundsteinlegungfolgen kann. Die Fertigstellung der beiden Bauvorhaben ist für den Sommer 2021 geplant. Die Gesamtkosten betragen insgesamt 6,2 Millionen Euro.

 

Über weitere #Details zu den Bauvorhaben berichtet rtntvnews.

Neues Führungsduo an der Spitze der Jugendfeuerwehr Siek-Meilsdorf 

 

Natascha Bock und Martin Steinkamp bilden zusammen die neue Jugendwartung. Der Gemeindewehrführer Holger Wollmer, sowie sein Stellvertreter wurden in ihren Ämtern bestätigt.

 

Pünktlich um 19.00 Uhr eröffnete Holger Wollmer die Gemeindefeuerwehrversammlung, der Freiwilligen Feuerwehren Siek und Meilsdorf im Haus der Vereine in Siek. Unter den Gästen begrüßte er unter anderem den stellv. Amtswehrführer Christian Heuck, sowie den Bürgermeister der Gemeinde Siek Andreas Bitzer. In den Grußworten bedankte sich Bitzer bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihr Engagement und ihren Einsatz in den vergangenen Jahren. Er berichet, dass die Gemeindevertretung voll in der Planung für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Siek sei. Auch die räumliche Situation in Meilsdorf sei bereits auf der Tagesordnung. Außerdem stehen die Ersatzbeschaffung der beiden Löschfahrzeuge in der Gemeinde, sowie die Beschaffung eines Mehrzweckfahrzeug auf der Agenda der Gemeindevertretung. 

 

Kurz darauf folgten die Wahlen. Im ersten Wahldurchgang galt es einen Gemeindewehrführer für die nächsten sechs Jahre zu finden. Andreas Bitzer berichtete über den Eingang von drei Wahlvorschlägen bei der Gemeinde. Die Vorschläge lauteten Holger Wollmer. Er besitzt von beiden Wehren große Rückendeckung, sodass sich dies auch im Wahlergebnis wieder spiegelte. Über 98% stimmten für den aktuellen Amtsinhaber. Damit übt Holger Wollmer auch für die kommenden sechs Jahre das Amt des Gemeindewehrführers aus. Bei seinem Stellvertreter Andreas Schacht sah es ähnlich aus. Auch er stellte sich wieder zur Wahl und durfte sich mit knapp 87% über seine Wiederwahl freuen. 

 

Im Anschluss suchte die Jugendfeuerwehr Siek-Meilsdorf einen Jugendwart/-in, bzw. einen Stellvertreter/-in. Auf den Posten des Jugendwartes kandidierten der aktuelle Amtsinhaber Jörg Kanisch, sowie Natascha Harms aus der Feuerwehr Meilsdorf. Die deutliche Mehrheit stimmte für Natascha Bock, die sich sichtlich über das Ergebnis freute. Auf den Posten des stellv. Jugendwartes kandidierte Martin Steinkamp aus Siek. Auch Martin konnte sich über ein sehr positives Wahlergebnis freuen. Mit 97% wählten die anwesenden Kameradinnen und Kameraden ihn zum stellv. Jugendwart der Jugendfeuerwehr Siek-Meilsdorf. 

 

Unter Tagesordnungspunkt „Beförderungen“ beförderte der alte und neue Gemeindewehrführer Wollmer die Kameraden Toni Knüppel, Hendrick Diße und Niclas Klimpki, nachdem sie in die Einsatzabteilung der Feuerwehr Siek übernommen wurden, zu Feuerwehrmännern. Auch ihnen war die Freude ins Gesicht geschrieben. 

  

Zu guter Letzt bedankte sich Holger Wollmer bei allen für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte, dass er sich sehr freue mit allen Kameradinnen und Kameraden in den nächsten sechs Jahren wieder zusammenarbeiten zu dürfen. tk

Siek: Verkehrsunfall in der Dunkelheit

 

Gestern Abend befuhren zwei junge Männer mit ihrem roten Kleinwagen den Viehweg in Siek. Dunkelheit, Regen und Nebel sorgten für schlechte Sichtverhältnisse und waren dafür verantwortlich, dass der Fahrer in einer Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und das Auto gegen einen Baum stieß. Wenige Minuten nach dem Aufprall kamen weitere Autofahrer an der Unfallstelle vorbei und setzten einen Notruf ab. 

 

Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung rückte die Feuerwehr Siek mit dem Löschfahrzeug und dem Gerätewagen-Logistik zur Einsatzstelle aus. Nach der Ankunft erkundete der Einsatzleiter den Unfallort und stellte fest, dass beide Personen im Auto eingeklemmt waren. Kurz darauf begannen auch schon unsere Einsatzsanitäter mit der Erstversorgung der Patienten. Währenddessen bereiteten die restlichen Kameradinnen und Kameraden die Personenrettung aus dem Auto vor und sorgten für die Einsatzstellenabsicherung.

 

Nachdem der Zustand der Patienten schon nach kurzer Zeit stabilisiert werden konnte, war alles bereit zur Rettung der Personen aus dem Auto. Nachdem wir den PKW gesichert hatten, entfernten wir die Fahrertür und schafften somit genug Platz, um den Fahrer aus dem Auto zu befreien. Dank der großen Öffnung auf der Fahrerseite konnten wir den Fahrer schonend aus dem verunfallten PKW befreien. Genau das Gleiche führten wir auf der Beifahrerseite durch und befreiten somit den zweiten Insassen des Autos. 

 

Diese Übung fand gestern Abend im Rahmen unseres monatlichen Übungsdienstes statt, der an jedem dritten Montag im Monat stattfindet. Besonders jetzt zu Beginn der dunklen Jahreszeit ist es besonders wichtig, dass alle Handgriffe im Bereich der technischen Hilfe bei Verkehrsunfällen parat sind. Deshalb war das Vorgehen bei Unfällen mit eingeklemmten Personen das Thema unseres gestrigen Dienstes.

Trainingsanzüge für die Jugendfeuerwehr

 

Am gestrigen Montag fand der zweimal im Monat stattfindende #Übungsdienst der Jugendfeuerwehr Siek - Meilsdorf in Meilsdorf statt. Neben dem Jugendwart und den Betreuern wartete auch #Gemeindewehrführer und 1. Vorsitzender des Fördervereins Holger Wollmer am #Gerätehaus der Freiwillige Feuerwehr Meilsdorf gespannt auf den Dienstbeginn. 

 

Holger hatte ein ganz besonderes Geschenk für die #Jugendlichen im Gepäck. Nach einer großzügigen Spende durch die Weinquelle Lühmann, entschied sich der Förderverein der Feuerwehr Siek dazu die Jugendfeuerwehr Siek - Meilsdorf mit eigenen #Trainingsanzügen auszustatten. 

 

Nach der Lieferung durch Teamsport Basti vergangene Woche überreichte Holger die Trainingsanzüge im Namen des Fördervereins gestern an den #Jugendgruppenleiter Florian. Die Freude bei den Jugendlichen war groß, besonders im Hinblick auf das diesjährige #Kreiszeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Stormarn, das am Donnerstag in #Scharbeutz startet, denn dort sollen die Trainingsanzüge beim morgendlichen Sport bereits zum Einsatz kommen. 

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Neugierig geworden? Mach jetzt mit! Alle #Informationen unter www.feuerwehr-siek.de

Gefahrgut-Kanister illegal entsorgt 

Am vergangenen Montag (20.05.) rückten wir mit unserem #Löschfahrzeug (LF 16/12) und unserem #Gerätewagen-Logistik (GW-L 1) in den Sieker Viehweg aus. Die #Polizei meldete, dass sich dort Kanister mit unbekannter #Flüssigkeit befinden sollten. 

Diese Lage bestätigte sich vor Ort. Auf den ersten Blick war nicht erkennbar, welche Flüssigkeit sich in den Kanistern befindet. Aufgrund dessen rüsteten sich drei Kameraden mit einem #Chemikalienschutzanzug (CSA) aus, um den Inhalt der Kanister herauszufinden. Die CSA sind dafür zuständig den Träger komplett von der Umwelt zu isolieren, sodass er in chemisch oder bakteriologisch kontaminierter #Umgebung arbeiten kann. Nach der Erkundung stellte sich heraus, dass es sich der Flüssigkeit in den Kanistern um #Ammoniak handelte. Wir stellten die Kanister sicher und überprüften eine nahgelegene Kanalisation, ob dort Ammoniak ausgetreten ist. Diese #Überprüfung war allerdings negativ. Anschließend übergaben wir die #Einsatzstelle der Polizei. 

Bei diesem Einsatz handelte es sich um eine Übung im Rahmen unseres monatlichen Übungsdienstes. 
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Spende für den Förderverein

Der #Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Siek freute sich am heutigen Samstag über eine großzügige #Spende der Weinquelle Lühmann. Das #Unternehmen erzielte bei einer Hausmesse im Frühjahr diesen Jahres, 2867,50 Euro und überreichte diesen #Betrag am Nachmittag an den #Vorsitzenden des Fördervereins Holger Wollmer. Im Namen des Fördervereins bedanken wir uns herzlich bei der Weinquelle Lühmann für die tolle Spende. 

rtntvnews berichtet über die #Spende auf ihrer Internetseite: rtntvnews.de

Vielen Dank an rtntvnews für das #Bereitstellen des Fotos. © rtntvnews

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Remmidemmi in Stemmi: Pfingstwettkampf endet mit Platz 15

Am heutigen Samstag (19.05.2018) nahmen wir am Pfingstwettkampf in Stemwarde teil. Nachdem um 13.30 Uhr die Bahnen ausgelost wurden, starteten um 14.00 Uhr die ersten Durchgänge.

Wir starteten im zweiten von insgesamt sechs Läufen. Unsere Gegner waren die Feuerwehren aus Stemwarde (alt) und Reinbek. Leider funktionierte nicht alles rund in unserem Lauf, sodass wir bereits in der Vorrunde mit einer Zeit von 2:01 Minuten ausschieden. Im fünften Lauf trat unsere Jugendfeuerwehr Siek - Meilsdorf gegen die FF Meilsdorf und die FF Stemwarde (jung) an. Auch hier lief nicht alles optimal, sodass auch die Jugendfeuerwehr ausschied. Die FF Meilsdorf gewann diesen Durchgang. 

Im Anschluss an die Vorrunde fanden die Halbfinale und schließlich das Finale statt. Am Ende triumphierte die Feuerwehr Havighorst mit einer Bestzeit von unter einer Minute. Wir belegten den 15. Platz von 18 teilnehmenden Feuerwehren. Die Jugendfeuerwehr landete auf Rang 16. Trotz der Ergebnisse alles in allem ein spaßiger Nachmittag. Vielen Dank an die Freiwillige Feuerwehr Stemwarde für die Ausrichtung der Spiele. 

Amtsfeuerwehrfest 2018: Ortswehrführer Bredenkamp für herausragendes Engagement ausgezeichnet 

Am vergangenen Samstag (05.05.2018) fand das Amtsfeuerwehrfest der Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Siek in Kronshorst (Brunsbek) statt. Nach den Grußworten, Ehrungen und Beförderungen traten alle Feuerwehren, sowie die Jugendfeuerwehren in einem Geschicklichkeitswettbewerb gegeneinander an. 

In diesem Jahr feierte der Geschicklichkeitswettbewerb Premiere im Amt Siek. Anders als sonst war der Ablauf der Übung unbekannt, sodass sich keine Feuerwehr auf die Aufgaben vorbereiten konnte. Zwar gewannen wir in unserem Lauf gegen die Feuerwehren aus Braak und Stapelfeld, allerdings zählte am Ende die Gesamtzeit. So sprang am Ende der fünfte Platz heraus. Die Jugendfeuerwehr belegte den 10. Platz von 12 teilnehmenden Gruppen. 

Noch vor dem Wettkampf begrüßte Amtswehrführer Ole Stolt alle Feuerwehren, Gäste und Zuschauer auf dem Brunsbeker Sportplatz. Nach den Grußworten der Gäste standen Beförderungen und Ehrungen auf der Tagesordnung. Unser Wehrführer Kai-Willi Bredenkamp erhielt aufgrund seiner langjährigen Tätigkeiten in der Jugendfeuerwehr die „Leistungsspange in Bronze“. Mit dieser Auszeichnung bringt der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein seine besondere Anerkennung für die bei dem Aufbau, der Ausbildung und der Förderung der Jugendfeuerwehren geleistete Arbeit zum Ausdruck. Anschließend wurde Gruppenführer Oliver Jurkschat für die Dauer seiner Amtszeit zum Oberlöschmeister befördert. 

Am Ende ließen wir den Nachmittag mit einen gemeinsamen Mittagessen ausklingen. Wir bedanken uns bei der Freiwilligen Feuerwehr Kronshorst für die Ausrichtung des diesjährigen Amtsfeuerwehrfestes.

2017: Ein intensives Jahr geht zu Ende
Knapp 19 Stunden ist das neue Jahr nun alt und hinter uns liegt ein arbeitsreiches Jahr 2017. Mit 80 #Einsätzen stellten wir den Rekord (45 Einsätze) vom Vorjahr erneut ein.
Das Jahr begann relativ ruhig, ehe wir im Juni, September und Oktober, bedingt durch diverse #Unwetter, viel zutun bekamen. Im Juni unterstützen wir die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Großhansdorf, nachdem ein starkes Unwetter durch die Waldgemeinde fegte. Im Zusammenhang mit diesem Unwetter arbeiteten wir innerhalb von knapp 24 Stunden 18 Einsätze, sowohl in Großhansdorf, als auch in Siek ab. Mitte September machten wir mit den nächsten Sturm Bekanntschaft. Hier galt es vier Einsätze zu bewältigen. Anfang Oktober zog #Sturm XAVIER über Stormarn hinweg. Auch hier waren wir gefordert und so standen am Ende des Tages elf Einsätze auf dem #Einsatzbericht. Zusammengefasst sind dies 47 unwetterbedingte Einsätze. Die restlichen Einsätze setzten sich zusammen aus Bränden, sonstigen Einsätzen (z.B Sicherheitswachen oder Alarmübungen), anderen technischen Hilfeleistungen (z.B Ölspuren) und natürlich auch Fehlalarmen.
Alles in allem ein außergewöhnliches Jahr, dass von den vielen Unwettern geprägt war. Wir hoffen auf ein einsatzarmes Jahr 2018 und an dieser Stelle nochmal ein frohes neues Jahr.

Stellungnahme der Feuerwehr zur Entwicklung beim Thema Bau eines neuen Feuerwehr-Gerätehauses

 

Mit großem Erstaunen mussten wir kürzlich zur Kenntnis nehmen, dass es für das in Planung stehende neue Feuerwehr-Gerätehaus nun plötzlich doch eine Standortalternative zum - bisher angeblich als einzig möglichen - Standort bei Edeka gibt. Diese Information ist uns - als Hauptnutzer eines solchen Feuerwehr-Gerätehauses - bisher leider nicht einmal offiziell zugetragen worden. Wohl aber wurde seit mehreren Wochen der mögliche Ankauf eines - auch für den Neubau des Bauhofs und der KiTa ausreichend großen - Grundstücks hinter der Zufahrt zur Mehrzweckhalle mit dem Grundstückseigentümer unterschriftsreif verhandelt - u.a. im Beisein des Bürgermeisters und weiterer SPD-Gemeindevertreter. Doch dies wurde in der darauf folgenden Versammlung - plötzlich und unerwartet - seitens der SPD blockiert.

Aus Sicht der Feuerwehr stellt sich diese - angeblich gar nicht existente - Alternative in vielen Punkten als deutlich geeigneter dar als die bisher von der Gemeindevertretung (oder Teilen davon) favorisierte Edeka-Variante. Letzterer haben wir als Feuerwehr damals nur unter gewissen Voraussetzungen zugestimmt bzw. weitere Gesprächsbereitschaft gezeigt, insbesondere was die Thematik der Schnelligkeit und Sicherheit bei Anfahrt und Abfahrt angeht. Diese sind letztlich das Maß der Dinge, um möglichst schnell und gefahrlos den eigentlichen Einsatzzweck einer Feuerwehr überhaupt erst verfolgen zu können. Diese Voraussetzungen (hier waren z.B. ein Halteverbot im Gespräch und eine eigene Zufahrts-Spur) können nun aber offenbar überhaupt gar nicht geschaffen werden.

Insofern ist uns absolut unverständlich, wie - unter Ignorierung des Wegfalls dieser Voraussetzungen und ohne jegliche Rücksprache mit der Feuerwehr - trotzdem unbeirrt an dem Standort bei Edeka festgehalten und weitergeplant wird. "Die Feuerwehr ist eine Institution der Gemeinde und muss hinnehmen, was wir entscheiden", so die Aussage eines Gemeindevertreters. Aha.

Das Haupt-Argument zur Ablehnung der Option der Koppel hinter der MZH sei, dass eine Fertigstellung ja noch 2 Jahre dauern würde und dies aus versicherungstechnischer Sicht ein KO-Kriterium darstelle. Der zuständige und verantwortliche Gemeindewehrführer hat dies einmal bei dem betroffenen Versicherungsträger hinterfragt. In dessen Antwort rät auch dieser dringend zum Standort bei der MZH und erklärt gleichzeitig sogar, dass er einen Aufschub der Fertigstellung um bis zu 2 Jahre durchaus tolerieren würde, da hierdurch eine wesentlich sicherere und nachhaltigere Lösung geschaffen werden könnte als am Standort bei Edeka. Ach so. Wer fragt, bekommt Antworten. Wer nicht fragt, bekommt keine.

Auch hier wundert uns sehr, dass dies nicht bereits mal seitens des Bürgermeisters oder seitens der Gemeindevertretung - als Träger der Feuerwehr - erfragt bzw. geprüft wurde. Statt dessen benutzt die SPD-Fraktion die angebliche Nichtduldung des Versicherungsträgers als Argument gegen diesen Standort.

Und: Wenn man wirklich will, muss es ja vielleicht gar nicht zwingend die angegebene maximale Dauer von 2 Jahren erreichen. Evtl. ist sowas ja - im Angesicht einer gewissen Notsituation - durchaus auch schneller zu schaffen. Wenn man denn nur will...

Sind in einer Frage, in der es um ein Gesamt-Investitionsvolumen von mehreren Mio. € (inkl. Bauhof und KiTa) und um eine Nutzungsdauer von einigen zig Jahren geht, wirklich alle entscheidungsrelevanten Informationen zusammengetragen und auch an alle Gemeindevertreter weitergeleitet worden? Wir haben - zumindest an letzterem - berechtigte Zweifel und fragen uns wirklich, warum die SPD-und FDP-Fraktion der Gemeindevertretung - gegen den Willen der Feuerwehr und gegen eine objektive Sinnhaftigkeit - UNBEDINGT den Standort bei Edeka "durchdrücken" will, ohne dies jedoch vernünftig begründen zu können (oder zu wollen) und damit nicht die Synergieeffekte eines gemeinsamen Standortes für alle drei Objekte nutzen will.

Wir hatten gehofft, in gemeinsamen Gesprächen eine für alle tragbare Lösung zu finden doch leider gehen diverse Informationen an uns vorbei und Gespräche und Entscheidungen finden ohne unser Beisein statt.

 

Wir hoffen nun sehr, dass alle Gemeindevertreter diese wichtige Standortfrage für die drei Objekte KiTa, Bauhof und Feuerwehr erneut überdenken, und nicht für einen Standort sogar gegen die Empfehlung des Versicherungsträgers und der Feuerwehr votieren. Hierzu haben wir jüngst den Bürgermeister sowie die jeweiligen Fraktionsvorsitzenden erneut angeschrieben mit Bitte um Weiterleitung der Inhalte an alle Gemeindevertreter.

 

Vorstand und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Siek

Feuerwehr Siek / Was war, was kommt?

 

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Siek war ein Paradebeispiel an organisatorischer Vorbereitung. Nach nur 50 Minuten war der Versammlungsteil beendet, ohne dass jedoch ein Gefühl von Hetze aufkam. Der anschließende "gemütliche Teil" in der Traube diente wieder sehr gut dem informellen Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen den aktiven Kameraden, den Ehrenmitgliedern und den Gästen.

 

Neben dem für die 9 Feuerwehren (plus 3 Jugendfeuerwehren) des Amtsgebietes in Siek erfolgreich durchgeführten Amtsfeuerwehrfest war die im Frühjahr 2014 angeschaffte neue Einsatzschutzbekleidung ein weiteres Highlight des letzten Jahres. Diese sieht nicht nur gut aus, sondern war aufgrund gültiger Feuerwehr- und Berufsgenossenschaftsvorschriften erforderlich und verspricht einen deutlich höheren Sicherheitsstandard für die im Einsatz befindlichen Kameraden. Dies ist nicht zuletzt deswegen ein sehr wichtiger Aspekt, weil die Anzahl der Einsätze ab 2013 um mehr als 50% zugenommen hat gegenüber den bis 2012 durchschnittlich üblichen ca. 20 Einsätzen pro Jahr. Leider gab es auch wieder eine hohe Anzahl von Fehlalarmen, überwiegend ausgelöst durch Brandmeldeanlagen (BMA) im Gewerbegebiet. Aber die aktuell aktiven 2 Kameradinnen und 32 Kameraden der Feuerwehr eilen natürlich trotzdem hin, zu jeder Tag- und Nachtzeit.

 

Für 2015 steht neben einer Auffrischung der Kenntnisse in der Ersten Hilfe auch die Leistungsbewertung "Roter Hahn", Stufe 2 an (Stufe 1 wurde bereits 2009 erreicht). Durch Nachweise über erforderliche Ausbildungen/Lehrgänge, durch Beurteilung des Zustands von Gerätehaus, Einsatzkleidung, Fahrzeugen

 

und Geräten sowie vor allem durch eine umfangreiche Einsatzübung erfolgt eine Bewertung der Einsatzbereitschaft und Einsatzfähigkeit einer ganzen Feuerwehr. Dies ist seit vielen Jahren Tradition im Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein.

 

Die FF Siek freut sich auf ein ereignisreiches (aber hoffentlich einsatzarmes) Jahr.